Ein paar einführende Worte über mich selbst und diese Seite:
Ich bin ein "gefälschtes Mädchen" - also eine Transe und lebe in Aachen. Meinen nicht wirklich standard-konformen Modegeschmack lebe ich seit einigen Jahren auch in der Öffentlichkeit aus - das allerdings im ganz normalen Leben und bei ganz normalen Ereignissen und Locations unter ganz normalen Leuten. In sogenannten "Scenes" verkehre ich prinzipiell überhaupt nicht. Ich bin keine Drag-Queen und habe auch nicht vor, je eine zu werden. Diese Schwestern machen z. T. einen tollen Job - aber für mich sind das overstylte Frauen-Karikaturen. Ich bin eine Fun-Transe und modemäßig ist bei mir vom Bordsteinschwalben-Look über Klassische Outfits bis hin zu original bayrischen Dirndls jederzeit alles drin. Im Grunde meiner Seele bin ich eine Punk-Queen ;-) Ich liebe tolle Klamotten, schnelle Autos - bevorzugt Lamborghinis - und unseren Fußballclub Alemannia Aachen.
Sexuell bin ich völlig "normal" - also hetero veranlagt - somit garantiert keine Chance für noch so schöne Männer! ;-)
Hier berichte ich von meinen Ausflügen in Aachen und der Umgebung, dem Dreiländereck D/B/NL und der Eifel.
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Mit einem Klick auf einen der folgenden Buttons kommt Ihr auf eine meiner anderen Internet-Präsenzen oder Ihr schickt mir eine Mail mit einem Klick auf den rechten Button. Ach ja ... sowas wie ein Gästebuch habe ich auch noch - da darf auch gerne jeder was reinschreiben!
An dieser Stelle dürfen die Besucher meiner Seite mit einem Klick auf den "Play"-Button mal einen Blick live aus meinem Fenster werfen.
Seit Anfang Mai haben unsere grünen Volkserzieher nun endlich auch bei uns in NRW ihr generelles Rauchverbot in der Gastronomie durchgesetzt.
Da frag ich mich, was da als Nächstes kommt, wenn man die weiterhin gewähren läßt?
Der Verkauf von immer teurer werdendem Benzin bleibt wohl auch weiterhin erlaubt, nur mit der freien Fahrt für freie Bürger tun die Zeitgenossen sich ein wenig schwer, jedenfalls, solange es nur das gemeine Volk und nicht sie selbst oder ihresgleichen betrifft, die weiterhin in vom Steuerzahler finanzierten Karossen, die keinesfalls zu den Spritsparmobilen zählen, über Deutschlands Straßen fahren, wenn sie nicht gerade den Flugdienst der Bundeswehr in Anspruch nehmen.
Auch das Rauchverbot wird im Bundestag wesentlich lockerer gehandhabt: dort gibt es im Gegensatz zu anderen Betrieben noch Raucherzonen für unsere Volksvertreter!
Man darf gespannt sein, was den Irren als Nächstes einfällt …?
Diesem Nichtrauchergesetz gebe ich keine 2 Jahre, so wie sich in den Vereinigten Staaten ja auch das totale Alkoholverbot in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts nicht lange halten konnte.
Jedenfalls werde ich, solange dieses Rauchverbots-Gesetz in der derzeitigen Form Gültigkeit hat, keine Gaststätte mehr von innen betreten, es sei denn für einen fürstlichen Stundenlohn zzgl. freier Getränke.
So konnte ich für meinen Geburtstag auch nur hoffen, daß die Wetterlage sich wenigstens einige Tage zuvor zuverlässig sonnig präsentieren würde, damit ich meine Freunde dann zum Feiern irgendwo hin in eine Außengastronomie einladen könnte. Leider erfüllte sich dieser Wunsch nicht, so daß ich in diesem Jahr kurzerhand einfach niemanden eingeladen habe. Ohne Rauch keine Feier - Punkt.
An meinem Geburtstag selbst schien aber dann doch nachmittags die Sonne, so daß ich mit Trudi, Werner und meiner Schwester im Landhaus Wurmtal schön zum Essen gefahren bin.
Diese Landgaststätte mit sehr ansprechend gestalteten Außenbereichen ist besonders für seine zierlichen Schnitzelchen bekannt, die nur unwesentlich kleiner sind als die Radkappen von einem 40-Tonner-LKW :-)
Aber auch alles andere kann man dort wirklich lecker essen!
Auch über die Geschenke von meinen Freunden konnte ich mich keinesfalls beklagen - auf meine Canon kann ich jetzt bei Bedarf einen Ringblitz schrauben, wirklich “kompakt” kann man die allerdings jetzt nicht mehr nennen, wenn ich da das komplette Equipment dranmontiert habe :-)
Jedenfalls war das ein rundherum schöner Tag - einzig einen nörgelnden Nichtraucher hätte ich mir noch gewünscht, dem ich dann den Blutdruck mit dem allergrößten Vergnügen noch ein weiteres Stück in die kritischen Bereiche getrieben hätte! :-)
3. Internationales Blaustein-See Klassiker Festival 2013
Am Sonntag fand das 3. Internationales Blaustein-See Klassiker Festival bei Eschweiler statt.
Werner hatte seinen zuvor auf Hochglanz polierten Super Seven aus der Garage geholt und ich hatte neben Trudi in ihrem Aston Platz genommen. Klar, daß wir bei dem anhaltenden Sonnenwetter offen fuhren. Als wir dort ankamen, schwante uns Übles: Bereits mehr als einen Kilometer vor dem eigentlichen Veranstaltungsort war kaum mehr ein Parkplatz zu bekommen. Aber nun zeigte sich, daß man mit besonderen Autos auch besondere Vorzüge genießt: Wir wurden an den für Normal-Gefährte unpassierbaren Sperren von den dort Dienst tuenden Posten durchgewunken und konnten mit den beiden Autos bis unmittelbar an das Veranstaltungsgelände heranfahren und auch dort abstellen.
Zunächst verschafften wir uns einen Überblick von einer dort aufgestellten Bühne, ehe wir uns dann unter die Zuschauer mischten.
Kaum dort angekommen, hatte die Eschweiler “Glitzerprinzessin” Vivien mich auch schon erspäht und kam auf mich zugestürmt ;-)
Auch Werner und Trudi wurden freundlich von ihr und ihrem Begleiter begrüßt.
In der Folge schauten wir uns zusammen ein paar der ausgestellten Oldtimer an und machten auch einige Fotos.
Dann mußte Vivien unbedingt auch einmal in Werners Lotus und Trudis Flitzer Platz nehmen, was wir gleichfalls in vielen Fotos für die Nachwelt festgehalten haben.
Ansonsten denke ich mal, daß die folgenden Fotos der wirklich gut organisierten Veranstaltung für sich sprechen:
Auf die Besitzer der ausgestellten Schmuckstücke warteten viele Pokale.
Mein Kompliment an alle Teilnehmer der Veranstaltung für die mit viel Geld, Zeit und Liebe erhaltenen und/oder wieder aufgebauten und präsentierten Fahrzeugen!
Gratulation an den Veranstalter für einen hervorragend organisierten Event!
Auch an Trudi wieder ein herzliches Dankeschön für einen Teil der Fotos in diesem Bericht hier!
Ein besonderer Dank geht dieses Mal an Vivien, die mit ihrer neuen Facebookseite für Oldtimerfreunde eine echte Lücke für alle Interessierte getroffen und geschlossen hat!
ach ja … noch ein Mille Grazie an den Wettergott! Bitte mach weiter so … :-)
Am Samstag holte Trudi mich bei herrlichstem Sommerwetter mit ihrem “Aston” ab, um ein wenig durch die Aachener Umgebung zu fahren.
Eigentlich überflüssig zu erwähnen, daß wir das Verdeck geöffnet hatten.
Neben meiner Fotoausrüstung hatte ich auch meinen RC-Heli mitgenommen, ein 75cm-Gerät vom Typ “Volitation”, dem ich über Winter eine neue Hauptplatine spendiert hatte, da die alte im vorigen Jahr bei einem Absturz zu Schaden gekommen war.
Die Crux bestand drin, ein freies und offenes Gelände zu finden, auf welchem der Wind nicht zu stark wehte - schließlich wollte ich mein Spielzeug nicht wie bereits dessen Vorgänger vor zwei Jahren machtlos in der Ferne verschwinden sehen, weil ich mit der Fernsteuerung keine Kontrolle mehr über das Fluggerät hatte.
Schließlich schien uns der ziemlich freie Truckerparkplatz am deutsch-niederländischen Autobahn-Grenzübergang Aachen Vetschau für unser Vorhaben geeignet zu sein.
Auch hier wehte allerdings ein Wind, der ein höheres oder weiteres Wegfliegen als wenig ratsam erscheinen ließ, zumal in unmittelbarer Nachbarschaft auf der Autobahn ein reger Verkehr herrschte, den ich ja auch keinesfalls gefährden wollte.
So beließ ich es denn auch bei einigen Flugübungen, die aber trotzdem wieder recht viel Freude machten, bis der Akku des Helicopters zur Neige ging.
In Kürze werde ich mir wohl einen Quadrocopter zulegen, der auch bei etwas ungünstigeren Windverhältnissen besser und stabiler zu fliegen und zu kontrollieren ist. Der wird dann ebenso wie mein seinerzeit entfleuchter Kampfhubschrauber auch wieder eine Bordkamera haben, mit der ich während des Flugs Luftaufnahmen machen kann.
Für die Fotos von mir und dem Heli bedanke ich mich einmal mehr bei Trudi, die während meiner Flugübungen die ganze Zeit mit ihrer Canon fleißig draufgehalten hatte ;-)
Anschließend stiegen wir wieder in den Wagen und fuhren durch die Natur in Richtung Kohlscheid, nicht ohne zwischendurch noch ein paar mal anzuhalten und einige Fotos von anderen Vögeln zu schießen, die das wunderbare Wetter gleichfalls zu genießen schienen.
Ich denke mal, daß dieses nicht der letzte Bericht von meinen fliegenden Spielzeugen war und werde wohl bald weitere dieser Art folgen lassen, dann wahrscheinlich auch mit Luftbildern und/oder Videos.
Am Mittwoch, dem 24.April, bin ich mit Trudi in ihrem “Aston” bei herrlichstem Sommerwetter einfach mal so ein wenig ins Blaue gefahren. Von Aachen aus ging es dann zunächst mal über die Grenze nach Belgien in Richtung Eupen.
La Lanterne - bis in die frühen 90er Jahre sicher eine der verruchtesten Gaststätten im Dreiländereck! ;-)
Allerdings verließen wir die Hauptstraße vorher und fuhren über kleinere Dörfer und Ortschaften, wo ich teilweise seit meinen frühesten Jugendtagen nicht mehr gewesen bin durch die Landschaft.
Gelegentlich machten wir auch einen kleinen Stop mitten in der Natur, um ein wenig zu fotografieren.
Trudi zieht die Jacke aus ;-)
Fotos wie aus einem Roadmovie!
Das Flügeltier gab mir leider nicht die Zeit, meine Makro-Linse anzubringen, sonst wäre dieses Foto noch weitaus besser geworden!
Auch Trudi hielt mit ihrer SX240 auf alles drauf, was nicht bei 3 auf den Bäumen war - klar, daß auch sämtliche Fotos, auf denen ich abgebildet bin, von ihr und aus ihrer Canon stammen!
Außer Madonnen …
… und Herrgotts-Statuen …
… setzt der gemeine Ostbelgier auch schon mal gerne ein in Bronze gegossenes Ferkeltier mit einer Narrenkappe auf einen Sockel! ;-)
Das Fahrrad-Team von der Rabo-Bank beim Training
Von Belgien aus ging es dann durch die Niederlande über den “Drielandenpunt” und Vaals wieder nach Deutschland.
Zu Hause bei sich servierte Trudi uns ein paar Toasts Hawaii, die man wirklich essen konnte ;-)
Auch Nachbars Katze ließ nicht lange auf sich warten und stattete uns einen Besuch ab.
Am Abend ging es dann wieder zurück nach Aachen,
vorbei am Tivoli-Stadion der Alemannia Aachen, derzeit nach der Münchener Allianz-Arena und dem Berliner Olympia-Stadion wohl einer der bekanntesten Fußball-Tempel in Deutschland ;-)
Ja, nach fast 5 Jahren als Lady in Black hab ich nun beschlossen, meine Haupthaarfarbe zu wechseln: Silky ist fortan blond!
Im Salon Schleicher & Schoonbrood
Mein Freund Gregor hatte mindestens eben soviel Spaß wie ich ;;-)
Silky und der Meister der Figaros
Alles andere bleibt wie gehabt, meine Vorliebe für ausgeflippte und zuweilen auch etwas verwegene Outfits sämtlicher Stilrichtungen, wie auch für Autos, die sich kein normaler Mensch leisten kann (ich auch nicht!) Aber man soll die Hoffnung ja bekanntlich nicht aufgeben und die Begriffe “Nie” und “Unmöglich” kommen in meinem Wortschatz eh nicht vor. ;-)
Auch in meinem neuen Webseiten- und Facebook-Banner versuche ich, meine Lebensphilosophie grafisch und optisch zum Ausdruck zu bringen.
Voriges Jahr in der 2. Jahreshälfte habe ich mich dann auch endlich einmal zu einer Fachärztin für all diesen Psycho-Brimborium begeben, der hierzulande gesetzlich vorgeschrieben ist, um möglichst viele Vertreter der Ärzteschaft mitverdienen zu lassen, ehe man so eine Hormontherapie und weitere geschlechtanpassende Operationen genehmigt bekommt. Damit will ich ausdrücklich nichts gegen diese Fachärzte gesagt haben, sondern lediglich meine Kritik an diesem völlig unnötig überteuerten Gesundheitssystem zum Ausdruck bringen! Nachdem nunmehr zweifelsfrei festzustehen scheint, daß ich anstelle einer Frau weder Napoleon noch Klaus Störtebeker werden will, sollte der Einleitung einer Hormontherapie in den kommenden Wochen wohl nichts mehr im Wege stehen. Alleine die KK wird wohl noch ein wenig Ärger machen, ehe sie die erforderlichen Maßnahmen genehmigt, aber das ist soweit wohl auch Part of the Game und weiter keine Überraschung.
Ganz sicher werde hier demnächst nicht jedesmal einen Bericht verfassen, wenn mich eine Brustwarze juckt, aber über mir wesentlich erscheinende Fortschritte werde ich sicher ein paar Sätze verlieren. Ansonsten werde ich hier wie gewohnt alle möglichen Ereignisse und Erlebnisse beschreiben, die mir hierfür ausreichend interessant erscheinen. Schließlich bin ich nicht hauptberuflich Mann, Frau oder Transe - sowenig wie andere Leute das eben auch sind, das Leben besteht ja nun Gott sei Dank auch noch aus anderen Dingen!
Im Folgenden noch ein paar Fotos von einem Ausflug uns Wurmtal - die letzten Fotos von mir vor der Erblondung! ;-)
Der Winter scheint überstanden und es wird Zeit, daß ich hier noch mal was reinsetze. Und da fange ich dann doch am besten gleich da an, wo ich im vorigen Jahr aufgehört habe.
Nach dem Besuch in Heino’s Café in Bad Münstereifel und beim Radioteleskop in Effelsberg hatten wir noch einen unerwartet schönen November, den ich zusammen mit Trudi zu einem kleinen Ausflug in die nähere Umgebung an die Roetgener Dreilägerbachtalsperre nutzte. Diese präsentierte sich mit ihren umliegenden Wäldern in den herrlichsten Farben, die der Spätherbst zu bieten hatte.
Daran hatten wir allerdings auch gut getan, in den kommenden Tagen und Wochen wurde das Wetter dann auch hier derart miserabel, daß einem jegliche Lust auf Ausflüge und Aufenthalte im Freien von alleine verging.
Der Winter ist nun wirklich so ganz und gar nicht meine Jahreszeit - am liebsten würde ich dann einen Winterschlaf bis Ostern halten! ;-)
Mitte Dezember machte ich mir dann selber ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk in Gestalt einer neuen Kamera, einer Canon SX50 HS mit einem 1200er Zoom und einigen Finessen mehr, die meine “alte” SX30 IS noch nicht zu bieten hatte.
La Luna :-)
Jupiter mit seinen 4 Monden
Dieser Bildschirm steht nicht etwa bei mir, sondern in einem Büro in ca. 35 Metern Entfernung … ;-)
Auch für Makros ist die SX50 durchaus zu verwenden.
Mit der SX30 fotografiert jetzt übrigens meine Schwester ;-)
Es folgte dann Weinachten wie bereits in den letzten Jahren mit und bei meinen Kohlscheider Freunden mit einer wirklich schönen Bescherung, bei der ich noch einiges an Zubehör für meine neue Knipsmaschine bekam, so eine Funkfernbedienung, mit der ich die Kamera nicht nur aus der Entfernung, sondern vor allen Dingen auch absolut verwacklungsfrei auslösen kann. Und auch eine geräumige, aber dennoch nicht zu voluminöse Kameratasche war unter den Geschenken.
Es folgten Silvester und Neujahr.
Ein paar Blicke aus meinem Fenster
Im Januar erfolgte dann auch der Wintereinbruch, von dem ich bereits wirklich gehofft hatte, daß der dieses Jahr gänzlich ausbleiben würde.
Dann im Februar der Karneval, dem ich gleichfalls wenig abgewinnen kann und den ich Jahr für Jahr weniger erlebe als vielmehr überlebe …
Auch Kater Felix hatte zum Rosenmontag ein Narrenhütchen aufgesetzt ;-)
Wir schauten aus meinem Fenster an der Normaluhr dem vorbei ziehenden Narrenzug zu.
Der März bescherte uns dann völlig unerwartet ein paar Frühlingstage, wie man sich die nicht schöner vorstellen konnte.
Leider blieb uns dieses Wetter aber nur wenige Tage erhalten und kurz vor Ostern folgte dann ein erneuter Wintereinbruch, den ich dann aber doch dazu nutzte, ein paar Fotos von Aachen im Schnee zu machen.
Das war in wenigen Worten zusammengefaßt das, was mir seit November noch bemerkenswert zu sein schien. Im Folgenden noch ein paar Fotos aus dem Nähkästchen, die ich meinen Besuchern hier aber auch nicht vorenthalten möchte.
Felix Da Housecat
Ich kann auch anders! ;-)
Stimmabgabe (gegen) die Aachener Campusbahn
Zwei (echte!) Mädchen beim Kochen: Trudi mit meiner Sista ;-)
Ein Tellerchen für Silky …
… und ein Häppchen für die Schwester ;-)
Ostereiersuche am Sportpark Soers ;-)
Einsatz mit der Kamera in Gregor’s Salon: Neues Styling für Tina!
Ein Besuch in Heino’s Café und am Radioteleskop Effelsberg
Mit diesem Bericht bin ich mal wieder spät dran - aber was soll’s …
Am vorigen Mittwoch bin ich mit Trudi, wie eigentlich schon seit längerem geplant, bei kühlem, aber sehr schönem Wetter in die Eifel gefahren. Unser Ziel war das Radioteleskop in Effelsberg bei Bad Münstereifel. Trotz der Sonne schien es Trudi zu gewagt, für die Tour den Aston ohne Verdeck herauszuholen und so übernahm ich denn gegen 10 Uhr vormittags in Aachen das Steuer von Trudis Knubbel, dem gelben Honda.
Bereits auf der Hinfahrt präsentierte sich die Eifellandschaft mit ihren kurvigen Straßen und kleinen Dörfern wie die Szenerie einer Modelleisenbahn.
Ab und zu legten wir auch einen kleinen Stop ein, um die Aussichten zu genießen und ein paar Fotos zu schießen.
Trudi hatte ihre neue Canon dabei - ein wirklich tolles Teil mit dem Besten darin, was die Technik derzeit hergibt. So ein 500er Zoom in einer echten Kompaktkamera wäre vor wenigen Jahren noch unvorstellbar gewesen.
Ich für mein Teil muß noch ein klein wenig auf meine neue Knipsmaschine warten - allerdings ist dieses Dasein mit einer SX30 IS auch ein recht erträgliches ;-)
Kurz vor Mittag kamen wir dann am Ortseingang von Bad Münstereifel am Kurhaus vorbei, wo Heino, unser mehr als bundesweit bekannter Volksmusik-Barde, seit Neuestem sein Café hat und als gelernter Konditor seinen Fans und Besuchern die inzwischen fast ebenso legendäre Haselnuß-Torte anbietet. Da ich noch nicht gefrühstückt hatte und mir auch um diese Tageszeit keine Idee zu verrückt ist, um sie nicht umzusetzen, stellten wir den Honda auf den Parkplatz vor dem Kurhaus und betraten das um diese Zeit noch recht spärlich besuchte Café, um dort ein Haselnusstorten-Frühstück zu uns zu nehmen.
Rechts vor dem Gebäude des Kurhauses hatte man einen Biergarten mit einer wunderbaren Aussicht angelegt, wie man den schöner nicht hätte malen können!
Wäre es um diese Tageszeit nicht noch so frisch gewesen, so hätten wir uns ganz sicher an einem dieser Tische dort niedergelassen. Die neubezogenen Räumlichkeiten von Heino’s Café waren durchaus ansprechend, aber man merkte denn doch, daß da noch vieles an Flair fehlte, was man Heino’s Café an dessen früherer Stelle im Zentrum von Bad Münstereifel nachsagte.
Aber sowas wird nicht in wenigen Wochen erschaffen, so etwas muß wachsen. Da der Sänger sein Café aber auch gelegentlich als sein Wohnzimmer bezeichnet, darf man wohl optimistisch sein, daß auch dieses neue Café bald sein ganz eigenes Flair haben wird.
In einer Vitrine waren zahlreiche Preise und Auszeichnungen des Hausherrn ausgestellt und an der dunkelroten Stirnwand des Café’s hingen Goldene Schallplatten.
Diverse Bilder mit Karikaturen des Sängers zeigten, daß Heino wohl auch jemand ist, der noch über sich selbst lachen kann ;-) Diese Eigenschaft wird ja in heutigen Zeiten auch zunehmend seltener. Wenn ich mich da noch an die Posse um das Werk eines Künstlers erinnere, welches unseren ehemaligen Alemannia-Präsidenten Dr. Heinrichs bei der Aufstiegsfeier in die erste Bundesliga auf der Aachener Rathaustreppe zusammen mit anderer Lokalprominenz mit einem Glas Bier in der Hand zeigte, welches nachher zu einem Gerichtsstreit über mehrere Instanzen führte, den der militante Antialkoholiker Dr. Heinrichs aber dann verloren hat … ;-)
Eine nette und freundliche Bedienung, von der ich inzwischen weiß, daß sie Sabrina heißt, brachte uns den bestellten Kaffee und die ominöse Haselnuss-Torte.
Obendrauf prangte eine Art Schokoladentaler mit Heino’s Konterfei. In der Torte selbst suchte man Nüsse in fester Form vergebens, was dem Geschmack aber keinen Abbruch tat.
Von der Konsistens her entspach die Torte einem mehrlagigen Käsekuchen, der aber in diesem Fall wirklich sehr haselnussig schmeckte. Jedenfalls hat die berühmte Torte mir hervorragend gemundet und die würde ich auch jedem mit dem allerbesten Gewissen weiterempfehlen. Der Meister war leider nicht selbst zugegen, sonst hätte ich ihn wohl als erstes mal gefragt, welche Musik Heino hört, wenn er denn nicht Heino hört? Unsere Bedienung meinte, danach befragt, daß die Rolling Stones wohl eher nicht zu seinen Lieblingsinterpreten gehören würden - aber gänzlich sicher war sie sich da auch nicht … ;-) Und wie ist es, wenn man so einen Star zum Chef hat? Heino und seine Frau Hannelore, die ja auch in dem Haus wohnen, seien als Chefs sehr angenehme und umgängliche Leute, wurde mir beschieden. Uns so, wie unsere Bedienung das sagte, glaubte ich ihr das auch sofort ;-)
Nachdem wir gezahlt hatten, nahmen wir draußen vor dem Haus noch für ein paar Fotos auf “Heino’s Ruhebank” Platz. Anschließend ging es dann mit einem kurzen Zwischenstop in “Heino’s Aldi” in Bad Münstereifel weiter in Richtung Effelsberg.
Das Radioteleskop Effelsberg liegt ca. 10 Kilometer von Bad Münstereifel entfernt in unmittelbarer Nähe der gleichnamigen Gemeinde. Der Parabolspiegel des vor 40 Jahren errichteten Radioteleskops mißt 100 Meter im Durchmesser und ist damit das zweitgrößte voll bewegliche Radioteleskop der Welt. Allein in West-Virginia in den USA steht seit dem Jahr 2000 mit 110 Metern Durchmesser ein noch größeres Gerät. Weil die Elektronik von Fahrzeugen den Empfang der Radiosignale aus dem All empfindlich stören oder überlagern können, sind die Parkplätze ca. 1 Kilometer von der Anlage entfernt, was dann zum Schluß einen kleinen Spaziergang unumgänglich machte.
Das Radioteleskop liegt in einem Talkessel, weil die umgebenden Berge einen guten Schutz vor künstlichen Signalquellen darstellen.
Wenn die Schüssel das erste Mal über den Baumwipfeln erscheint, wird einem die Größe und Wuchtigkeit der Anlage geradezu schlagartig vor Augen geführt.
Die Öffnung der Schüssel ist größer als ein Fußballplatz und das Gewicht des Kolosses beträgt rund 3200 Tonnen!
Bewegt wird das Gerät von 16 Motoren mit jeweils 23 Pferdestärken. Wir hatten übrigens Glück und konnten das Monstrum in Bewegung erleben!
Weiter Informationen auf den verlinkten Webseiten - im Übrigen sprechen die Fotos für sich …
Um gleich bei dem Thema Space und Science zu bleiben: Gestern Abend nach unserer Zeitrechnung hat der Österreicher Felix Baumgartner als erster Mensch im freien Fall die Schallmauer durchbrochen.
Diese “Mission Red Bull Stratos” mit dem Absprung Baumgartners aus einer von einem Helium-Ballon in ca. 39 Kilometer Höhe gebrachten Kapsel war für mich das sensationellste Ereignis in diesem Sektor seit der 1. Mondlandung mit Neil Armstrong.
Dem erfolgreichen Extremsportler Felix Baumgartner daher von dieser Stelle hier auch meine allerherzlichste Gratulation!
Mit leichtem Befremden mußte ich allerdings die Kommentare einiger meiner Facebook-Freundinnen zu dieser Leistung zu Kenntnis nehmen, denen offenkundig jeglicher Pioniergeist zu fehlen scheint und die sich stattdessen lieber beim Golfen oder bei einem Chinesen im Restaurant zu entspannen pflegen … ;-) Auf Felix Baumgartners Webseite findet man einen Slogan: Jeder Mensch hat Grenzen - aber es gibt nur wenige, die darüber hinausgehen. Dem möchte ich mich aus innerster Überzeugung anschließen. Es waren immer Menschen, die bereit waren, ausgetretene Wege zu verlassen, die über Grenzen hinausgegangen sind und die den Glauben an ihre Überzeugung und ihre Ziele nie aufgegeben haben, welche die Welt vorwärts gebracht haben. Gäbe es solche Menschen nicht, dann würden wir immer noch glauben, daß die Erde eine Scheibe sei. Das Rad wäre wohl auch noch nicht erfunden und Männer in Frauenkleidern gäbe es dann womöglich auch nicht … ;-)
Ein Teil der Fotos stammt wie inzwischen gewohnt von Trudi Manns, Die Bilder zu Felix Baumgartner habe ich aus einer TV-Live-Übertragung ausgeschnitten und das Bild mit seiner Frau stammt von der News AT.
Seit über zwanzig Jahren findet nun im benachbarten belgischen Städtchen Eupen der alljährliche Lambertusmarkt statt.
Mit Buden, Karussels, Künstlern und musikalischen Aufführungen und Darbietungen ist die Veranstaltung eine Mischung aus Markt, Kirmes und Straßenfest.
Eupen liegt ca. 15 Kilometer entfernt von Aachen. Dort hat auch die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens ihren Regierungssitz.
Die weit überwiegende Zahl der Einwohner spricht fließend Deutsch. Als erster Verein der Deutschsprachigen Gemeinschaft spielte der K.A.S. Eupen in der Saison 2010/11 in der höchsten belgischen Fußballliga, der Jupiler Pro League.
In Sachen Skandalträchtigkeit steht der K.A.S. Eupen unserer Aachener Alemannia oder dem 1. FC Köln nicht viel nach, und auch den Karneval feiert man in Eupen ganz so wie im Rheinland.
Der gemeine Ostbelgier an sich macht auf mich immer wieder den Eindruck einer Mischung aus Briten und Ossis: Überwiegend nette, aber einfach gestrickte Leute, die mit einem irgendwie rustikalen Weltbild dennoch im 21. Jahrhundert leben. Mit den gleichfalls benachbarten niederländischen Limburgern haben die Ostbelgier erstaunlicherweise keine erkennbaren Gemeinsamkeiten. Ähnliches könnte man allerdings auch von den deutschen Bewohnern des Dreiländerecks behaupten.
Hätte Altkanzler Helmut Kohl seinerzeit anstelle der ehemaligen DDR die Belgier “heim ins Reich” geholt, dann wäre das wahrscheinlich für alle Beteiligten eine wirtschaftlich vernünftigere Idee gewesen … ;-) Aber so, wie Deutsche, Belgier und Niederländer jetzt seit vielen Jahrzehnten und inzwischen ja auch mit offenen Grenzen miteinander und zusammen leben, könnte das für viele Völker auf der Welt vorbildlich sein. Jede der doch so verschiedenen Volksgruppen trägt ihre Besonderheiten und Eigenarten zu einem bunten und zumeist recht gut funktionierendem Miteinander bei.
Am Sonntag, dem 16. September bin ich dann mit Trudi, Werner und Jürgen von den Oecher Stadtmusikanten, die dort für einen Auftritt engagiert waren, nach Eupen zum Lambertusmarkt gefahren.
Dort trafen wir dann nach und nach auf andere Mitglieder der Gruppe und weitere Freunde und Bekannte.
Auf dem Fest schienen sich auch eine größere Gruppe von Windhund-Besitzern mit ihren Vierbeinern verabredet zu haben - noch nie hatte ich soviele Hunde von dieser Sorte auf einen Haufen gesehen!
Die Oecher Stadtmusikanten hatten in ihrer neuen Besetzung nur einen relativ kurzen Auftritt, der aber bei den Volksfest-Besuchern recht gut ankam und aufgenommen wurde.
Im Anschluß hieran folgte ein musikalisches Kontrast-Programm: Eine junge Band namens “Imperial Tunfisch” (ohne “h”!)zeigte gleich beim Soundcheck, wo die Glocken hingen und rockten nach kurzen Problemen mit ihrem Equipment ab wie weiland die Sex Pistols.
Echter Punkrock mit schroffen Gitarrenriffs und einer Stimme am Mikrofon wie Sid Vicious zu seinen besten Zeiten! Man mochte kaum glauben, daß kaum einer der jungen Musiker älter als 15 Jahre war! Von der Truppe wird man noch hören, denke ich mal …
Am Sonntag, dem 9. September, veranstaltete der Herzogenrather Motorsportclub “Scuderia Roda” zum 20. Mal die “Eurode Oldtimerfahrt” für Automobile und Motorräder bis Baujahr 1992.
Im Gegensatz zum vergangenen Jahr hatte der Wettergott es in diesem Jahr wirklich gut mit den Veranstaltern, den Akteuren und allen Besuchern gemeint: Die Sonne strahlte vom Himmel, daß es für alle Beteiligten eine Freude war.
Ich hatte mir ein knöchellanges, weißes Sommerkleid mit roten Punkten angezogen.
Auch dieses Mal hatten wieder zahlreiche alte Schätzchen auf zwei und vier Rädern den Weg zum Technologiepark Herzogenrath (TPH) gefunden, wo wie auch in den Jahren zuvor Start und Ziel eingerichtet waren.
Ab 13:00 Uhr kamen dann die ersten Teilnehmer von der Fahrt zurück und wurden wahlweise mit einem Glas Sekt oder Orangensaft begrüßt.
Auch für das leibliche Wohl der Besucher war bestens gesorgt - Neben den üblichen Pommes Frites wurden auch Gulasch und frische Salate angeboten.
Die Pommes hielten denn auch jedem Vergleich stand und alles Andere sah gleichfalls lecker und genießlich aus. Nur eine Cola, die ich mir an einem Getränkestand geholt hatte, war wohl alles mögliche, aber sicher nicht kalt …
Neben den Fahrzeugen der Teilnehmer an der ausgeschriebenen Rundfahrt konnten die Besucher aber auch noch ein Vielzahl anderer nicht alltäglicher Fahrzeuge auf dem TPH-Gelände bewundern. Auch Werner und Trudi hatten ihre beiden Flitzer dort abgestellt: Werner war mit seinem Super-Seven “angereist” und ich war mit Trudi in ihrem “Aston” gekommen.
Besonders Trudis Flitzer bereitete manchen Interessierten erkennbares Kopfzerbrechen ;-)
Der Moderator der Veranstaltung machte einmal mehr einen hervorragenden Job und hätte jeder professionellen Rundfunk- oder Fernsehanstalt zur Ehre gereicht.
Zum Schluß der Veranstaltung wurden Preise und Pokale an die Teilnehmer und glücklichen Gewinner überreicht. Unten die Gesamtsieger.
Im Folgenden einige Impressionen der schönsten Fahrzeuge.
Ford Escort RS
Austin Healey Sprite
Mercedes Benz 230 SL
Triumph Spitfire
Ein Triumph TR-4 A
Nichts Genaues weiß man nicht …
Ein offenkundig nicht ganz untermotorisierter Super Seven
Noch ein Lotus - hier der von Werner
Der mit 73 Jahren älteste Teilnehmer der Rundfahrt im Ziel
Ein Singer - schöner als neu!
Die Chromteile verleiteten zu manchen Spielereien ;-)
Bei BMW hatte man zu früheren Zeiten offensichtlich noch andere Vorstellungen davon, wie ein “Mini” auszusehen hatte! ;-) Hier eine Isetta.
Alles Andere als ein Oldie und nicht viel größer als die Isetta: Das Twizy-Elektro-Auto von Renault bietet Hi-Tech in Reinform.
Der Lloyd - das seinerzeitige West-Vorbild für den Ost-Trabbi ;-)
Ein “Kampf-Opel” Kadett aus dem 2. WK Bj. 1937
Mercedes Benz Ponton
Chevrolet Pick-Up
MG
Triumph Stag
Willy’s Jeep
Ein Opel wie aus dem Bilderbuch
Fiat X1/9
Bigger, Better, Faster, More - Chevy Corvette!
Ob da Vivien mit ihrer Glitzerwerkstatt die Hand im Spiel hatte, muß ich noch herausfinden … ;-)
Licht-Spielereien
Jaguar E-Type
Ein bildschöner Porsche Turbo
Ein nicht angemeldeter “Teilnehmer” in einem Cosworth Ginetta mit einem wahrhaft tierischen Beifahrer! ;-)
Einer der schönsten “Volkswagens” aller Zeiten: Der Karmann Ghia.
Und eines der schönsten US-Cars: Der Ford Mustang (ich bin mir nicht sicher - aber das sollte ein T5 sein …)
Auch dieser Mack aus amerikanischer Produkktion hat wohl bereits im 2. Weltkrieg seine Dienste getan. Allein die Lackierung hat der aktuelle Besitzer Disco-tauglich angepaßt ;-) Die Kühlerfigur könnte an einem weniger massiven Fahrzeug auch durchaus als Abschlepphaken ihre Dienste tun …
Ein Monster-Van von Dodge. Die spinnen, die Amis … ;-)
Fiat 1500 Cabrio
Ein Ford Taunus aus deutscher Produktion. Das war mein erstes Auto - aber der hat mich derart genervt, daß ich das Ding seinem Vorbesitzer zurück gegeben habe. Aber häßlich ist er ja eigentlich wirklich nicht … ;-)
Ein Ford Modell “A” mit einer wunderschönen Kühlerfigur
Das kleine runde Ding oben scheint der Navi zu sein … ? ;-)
Ein Pontiac Trans Am
mit einem unmißverständlichen Hinweis für alle potenziellen Beifahrerinnen
Das war wieder eine perfekt organisierte Veranstaltung, auf der ich keine Minute Langeweile hatte! Da freut man sich schon auf das kommende Jahr … ;-)
Wie schon gewohnt ein Dankeschön an Trudi für einige Bilder in diesem Bericht, die ich unmöglich selber schießen konnte! ;-)
Oft genug hatte ich wie der Rest Deutschlands wohl auch über die trübe Witterung geklagt - aber am letzten Wochenende wurden wir dann mit Temperaturen von mehr als 30°C im Schatten belohnt. Am Samstag fanden dann im Rahmen des diesjährigen Öcher Sommer-Bends die von der Öcher Penn organisierte “Öcher Penn Wies’n” statt.
Werner und Trudi hatten mich fast dazu überreden müssen, überhaupt mitzukommen. Dann war ich aber doch mal gespannt, was da so abgehen sollte. Kurz vor 19:00 Uhr kamen wir dann da an und auf dem Bend selbst war das Publikumsaufkommen recht überschaubar - normalerweise ist da vor lauter Menschen kaum ein Fortkommen möglich.
Wahrscheinlich war es den meisten einfach noch zu heiß. Angekommen bei dem Zelt der Öcher Penn sah die Sache jedoch schon ganz anders aus: Am Einlass hatten sich schon kleine Schlangen gebildet und innen drin schien die Stimmung auch bereits allerbestens zu sein.
Beim Eingang wachte ein Sicherheitsdienst darüber, daß aggressive oder angetrunkene Figuren keinen Zutritt zu der Veranstaltung bekamen - und das System schien sich über den gesamten Lauf des Abends bestens zu bewähren.
Endlich drinnen traf ich als erstes auf meinen Ex-Kollegen Stefan Will vom Radio @m Alex, der mit der dort auftretenden Band “Merrick” aus Südtirol ein Interview führen wollte und von einer Kollegin, die hiervon Fotos machen sollte, verladen vorden war. Klar, daß ich deren Part dann gerne für Stefan übernahm und ihm versprach, später mit meiner Cam dabei zu sein.
Danach gesellte ich mich dann zu Werner und Trudi, die ihrerseits schon auf Jürgen und Wilfried von den Öcher Stadtmusikanten gestoßen waren. Als erstes bekam ich von irgendwoher ein Glas mit einer blauen Flüssigkeit in die Finger gedrückt, von dem ich bis jetzt noch nicht weiß, was das eigentlich war … ;-)
Wird so etwas wie ein Sekt mit Blue Curacao gewesen sein, würde ich mal raten … In der Folge trank ich dann nur noch Coke und Sprite, weil ich später noch fahren mußte.
Bei einem Blick ins Publikum kam man sich wirklich vor wie auf den Münchener Oktoberfest-Wies’n in Bayern: Die Herrn zum großen Teil in Krachledernen und die Damen in Dirndlkleidern, eines schöner als das andere - man wußte nicht, wohin man zuerst schauen sollte.
Klar, daß ich selber auch so ein Dirndl aus meinem Fundus trug!
Kaum, daß ich mich an einem der Stehtische zu den Stadtmusikanten nebst deren Anhang gesellt hatte, machte mir der designierte Öcher Karnevalsprinz Thomas II. seine Aufwartung.
Er steckte mir höchstpersönlich seinen Orden an einen Träger von meinem Dirndl - damit bin ich für den weiteren Verlauf der Karnevals-Session quasi geadelt! ;-)
Neben den Buams und Dirndls hatten auch einige Fußballfans nach dem Pokalspiel der Alemannia gegen Borussia Mönchengladbach auf dem Tivoli den Weg hierher gefunden.
Selbst ein Gladbachfan hatte sich in Todesverachtung im Fohlen-Trikot hierher gewagt ;-) Und die Alemannia Fans straften auch die bundesweiten Schlagzeilen der letzten Wochen Lügen, in denen immer wieder nur von einer kleinen rechts orientierten Krawallbande die Rede war. Die Jungs hier wollten einfach nur ihren Spaß haben und waren total nett und friedlich.
Auch mit mir als einer “Randgruppen-Vertreterin” hatten sie nicht die geringsten Probleme. Schade, daß nicht alle Fußballfans so sind!
Zwischenzeitlich legte die Band “Merrick” eine kleine Pause ein, in der ich Stefan dann mit meiner Canon für sein Radio-Interview zur Seite stand.
Das Interview von Stefan Will kann man auf der Seite von Radio @m Alex hören:
Was die Burschen aus Brixen in Südtirol da auf der Bühne losmachten, war aller Achtung wert: Sechs Stunden echte Live-Musik bei 30°C soll denen erstmal jemand nachmachen!
Annähernd Vergleichbares kannte ich bis dahin eigentlich nur von Scooter, der auch auf seinen Konzerten durchgängig nur Vollgas macht. Dabei war nicht nur deren Kondition beeindruckend, sondern mindestens genauso das scheinbar neverending musikalische Repertoire der Band!
Das Publikum ging auch prächtig mit und stand zeitweise auf den Bänken - nur Tote wurden von dieser Stimmung nicht angesteckt - das war fast besser als AC/DC und die Stones zusammen!
Bei alledem gaben die Jungs sich völlig natürlich und hatten trotz ihrem vollen Einsatz auf der Bühne noch die Zeit für ein paar Fotos mit mir.
Wer mehr über die sympathische Truppe erfahren will, sollte mal einen Blick auf ihre Webseite werfen, die viele weitere Infos bereithält.
Der weitere Verlauf des Abends gestaltete sich denn auch noch recht kurzweilig und vergnüglich mit vielen netten Leuten, Smalltalk und reichlich Bier.
Das Bier in großen Krügen und die Temperaturen hatten aber dann doch für einige der Beteiligten seltsame Folgen: so wurde mir heute zugetragen, daß einer unserer Freunde am Tisch nur noch auf Umwegen nach Hause gefunden hatte - anstelle in einen Aachener Vorort war er mit dem Zug in die Niederlande gefahren, wo er dann in Eygelshoven auf dem Bahnhof wach wurde … ;-)
Ein ganz großes Kompliment von mir an die Öcher Penn als Veranstalter des Festes, an die Bedienungen und das gesamte Service-Personal, die wirklich auf Zack waren und niemanden verdursten ließen und natürlich an die Merrick-Live-Band aus Brixen!
Und zuguterletzt auch wieder ein dickes Dankeschön an Trudi für einen Teil der Fotos und das Video im hinteren Teil dieses Berichts!